Das tägliche Management vonBroilerZur Hühnerhaltung gehören neun Punkte: relativ stabile Temperatur, geeignete Luftfeuchtigkeit, Belüftung, regelmäßige und mengenmäßige Fütterung, angemessene Beleuchtung, ununterbrochenes Trinkwasser, Hygiene und Seuchenprävention sowie Medikamentengabe, Beobachtung der Hühner und Fütterungsaufzeichnungen.
Die Qualität dieser Detailarbeit beeinflusst direkt den Zuchterfolg.
1. Relativ stabile Temperatur
Temperatur bezeichnet den Grad an Wärme oder Kälte. Die Körpertemperatur eines ausgewachsenen Huhns liegt bei etwa 41 °C, die eines neugeborenen Kükens ist etwa 3 °C niedriger und nähert sich nach etwa zehn Tagen der eines ausgewachsenen Huhns an. Wenn wir von einer hohen oder niedrigen Temperatur sprechen, meinen wir die relative Temperatur, d. h. die Innentemperatur wird mit der Standardtemperatur des Tages verglichen.
Der Einfluss der Temperatur auf Masthähnchen und die Lösung: Bei schnellwachsenden Masthähnchen beeinträchtigen zu hohe, zu niedrige oder temperaturbedingte Mutationen das Wachstum. Besonders nach dem Austausch der Herde reagieren die Tiere empfindlicher auf diese Mutationen. Masthähnchen können nur dann schnell und gesund wachsen, wenn die Temperatur konstant gehalten wird.Hähnchenmaststallsorgt für eine relativ stabile Temperatur, um die eigene notwendige Energie aufrechtzuerhalten.
Während der Aufzuchtphase ist der Körper der Küken aufgrund ihrer niedrigen Körpertemperatur vollständig mit Flaum bedeckt, der nicht zur Wärmespeicherung dient und die Anpassung an Temperaturschwankungen erschwert. Dies beeinträchtigt direkt die Wärmeregulation, die Bewegung, die Futteraufnahme, die Trinkwasseraufnahme und die Futterverwertung der Küken.
Für die ersten zehn Tage der Aufzucht ist es optimal, die Standardtemperatur konstant zu halten. Der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht sollte ±1 °C nicht überschreiten. Zu niedrige Temperaturen können zu einer schlechten Dotteraufnahme, Verdauungsstörungen (Überfütterung), Atemwegserkrankungen sowie Erkrankungen der Brust und der Beine führen. Sind Temperaturen und Luftfeuchtigkeit hingegen zu hoch, trinken die Küken übermäßig viel, was Durchfall, verminderte Futteraufnahme und verlangsamtes Wachstum zur Folge haben kann.
Bei Heizung sollte für ausreichende Belüftung gesorgt werden. Dabei ist auf Wärmespeicherung zu achten und die Temperaturdifferenz auf maximal 3 °C zu begrenzen. In der späteren Aufzuchtphase, insbesondere in den zwei Tagen vor dem Aussetzen, ist es wichtig, die Innen- und Außentemperatur je nach Jahreszeit möglichst konstant zu halten: Bei hohen Außentemperaturen sollte die Innentemperatur etwas höher, bei niedrigen Außentemperaturen etwas höher sein.
Dies kann die durch Stress verursachten Todesfälle auf dem Weg verringern.BrathähnchenKurz gesagt, die Raumtemperatur, die Belüftung und die Luftfeuchtigkeit regulieren die Innentemperatur, und die Temperatur spielt eine entscheidende Rolle für das gesunde und schnelle Wachstum von Hühnern.
Temperaturschwankungen können Stress und verschiedene Krankheiten verursachen. Die Temperatur beeinflusst die Futterverwertung und die Krankheitsresistenz: Hohe Temperaturen führen zu einer hohen Futterverwertung, aber geringer Krankheitsresistenz; niedrige Temperaturen hingegen zu einer niedrigen Futterverwertung, aber hoher Krankheitsresistenz.
Es geht darum, den „Grad“ entsprechend der jeweiligen Situation zu erfassen, die optimale Temperatur in verschiedenen Jahreszeiten und Perioden zu wählen und den Widerspruch zwischen Temperatur und Futterverwertungsverhältnis zu berücksichtigen, damit dieBroilerHühner können schnell und gesund wachsen.
Der wichtigste Faktor, der die Temperatur beeinflusst, ist der Wetterwechsel. Deshalb müssen wir uns stets über die Wetterveränderungen informieren und die Wetterbedingungen der Woche anhand der Wettervorhersage im Auge behalten.
Veröffentlichungsdatum: 13. Juni 2022







